Websites ohne Anfragen an fremde Server
Ein Einwilligungsbanner ist die Folge von Diensten, die eine Website selten braucht. Wir bauen ohne sie: keine fremden Schriften, keine Analyse-Skripte, kein Video von einer fremden Plattform.
Woher das Einwilligungsbanner kommt
Hinter dem Banner stehen meist eine Handvoll Dienste, die über die Jahre dazugekommen sind und deren Nutzen im Haus niemand mehr benennen kann.
Ein Schriftendienst, ein Analyse-Skript, ein eingebettetes Video, eine Karte: Jeder dieser Bausteine baut beim Aufruf der Seite eine Verbindung zu einem fremden Server auf und übermittelt dabei mindestens die IP-Adresse Ihrer Besucher. Die Einwilligung, die das Banner einholt, rechtfertigt diesen Vorgang nachträglich.
Wir bauen so, dass er gar nicht erst entsteht. Schriften, Stile, Skripte und Bilder liegen auf demselben Server wie die Seite, ein Video lädt erst, wenn jemand es ausdrücklich startet, eine Karte wird zum statischen Bild mit Verweis auf den Kartendienst. Reichweite messen wir aus den Protokollen des eigenen Servers: welche Seiten abgerufen wurden und welche Adressen ins Leere liefen.
Sie nennen uns die Adresse, wir gehen die ausgehenden Anfragen durch und sagen Ihnen, welche davon ersatzlos entfallen können.
Anfragen und Formulare einer bestehenden Seite
Bei einer Seite, die seit Jahren läuft, rufen wir jede Seitenvorlage auf und protokollieren, welche Verbindungen der Browser dabei aufbaut; zu jeder fremden Anfrage gehört danach die Frage, welche Funktion ohne sie fehlen würde. Ein großer Teil fällt hier weg — Kartenausschnitte, die niemand benutzt, Skripte für eine Kampagne von vorgestern, Symbolschriften für drei Icons. Was bleibt, wird umgebaut, bis die Seite alles selbst ausliefert.
Formulare sind der zweite Ort, an dem Daten entstehen: ein Datensatz, eine Mail dazu, oft ein Eintrag im CRM und eine Kopie in der Sicherung. Vor dem Start legen wir Empfänger, Aufbewahrung und Löschfrist fest und hinterlegen sie als Regel im System, weil ein Konzeptdokument allein nichts löscht. Die Systematik stammt aus dem Löschkonzept nach DIN 66398, die Datenflüsse beschreiben wir so, dass Ihr Verarbeitungsverzeichnis sie ohne Übersetzung aufnimmt.
Was Sie nach dem Umbau vorzeigen können
- Aufnahme je Seitenvorlage
- Liste der ausgehenden Anfragen mit Empfänger und Herkunft im Quelltext
- Umbau der Einbindungen
- Schriften und Skripte lokal, Karte als Bild mit Verweis, Video erst auf Klick
- Reichweitenmessung
- Auswertung der Serverprotokolle ohne Skript im Browser und ohne Kennung
- Aufbewahrung
- Frist und Löschklasse für Formulareingaben, Protokolle und Sicherungen, im System hinterlegt
- Datenflüsse
- Beschreibung in der Form, die Ihr Verarbeitungsverzeichnis aufnehmen kann
Betrieb und Sicherungen im eigenen Rechenzentrum
Wir betreiben ein eigenes Rechenzentrum in München. Dort liegt die Seite, dort liegen die Sicherungen, und dort endet die Kette: kein Netzwerk aus Auslieferungsservern in Drittstaaten und kein Unterauftragnehmer, den Sie erst im Kleingedruckten finden. Der Betrieb folgt unserem Informationssicherheitsmanagement nachISO/IEC 27001, mit geregelten Zugriffen, protokollierten Änderungen und den Unterlagen, die Ihre Auftragsverarbeitung braucht.
Ob am Ende ein Einwilligungsbanner nötig bleibt, beurteilt Ihr Datenschutzbeauftragter. Unsere Aufgabe ist, dass wenig zu beurteilen übrig bleibt, und der Beleg dafür steht in der Netzwerkanalyse Ihres Browsers: Laden Sie diese Seite mit geöffneten Entwicklerwerkzeugen neu, und jede Zeile zeigt auf denselben Server. Hinter einer Anmeldung gilt dieselbe Bauweise, auch im Kundenportal.
Wie viele fremde Server lädt Ihre Seite?
Nennen Sie uns die Adresse. Sie erhalten die Liste der ausgehenden Anfragen mit Empfänger und Zweck — und die Alternativen, die ohne fremden Server auskommen.
L&I IT-solutions · Werderstr. 4 · 69469 Weinheim