Data Agenda

Nachweise, die im Prüfungsfall zusammenliegen

Data Agenda führt Verarbeitungsverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen und die übrigen Rechenschaftspflichten der DSGVO an einer Stelle — jeder Eintrag mit Stand, Zuständigkeit und Änderungshistorie. Das System ist mandantenfähig.

Dokumentationsstand

Die Nachweise liegen verstreut und veralten

Das Verarbeitungsverzeichnis liegt in einer Tabelle, die Maßnahmenübersicht in einem Textdokument, die Auftragsverarbeitungsverträge in einem Ordner im Dateiablagesystem und die letzte Folgenabschätzung im Postausgang der Person, die sie geschrieben hat.

Das Problem ist selten das Erstellen; ein Verzeichnis lässt sich in einigen Wochen aufbauen, und die meisten Häuser haben das längst getan. Das Problem ist das Aktuellhalten: Ein neues Fachverfahren kommt hinzu, ein Dienstleister wird gewechselt, eine Abteilung ändert ihren Ablauf — und in der Tabelle steht weiterhin der Stand von vorletztem Jahr, weil niemand aus dem Tagesgeschäft heraus daran denkt.

Auffällig wird das erst, wenn jemand von außen hineinsieht. Eine Aufsichtsbehörde fragt nach, ein Großkunde schickt einen Fragebogen zur Auftragsverarbeitung, eine betroffene Person verlangt Auskunft und die Frist läuft ab dem Eingang. Dann beginnt das Zusammensuchen, und die eigentliche Arbeit besteht darin, aus verstreuten Dateien einen Stand zu rekonstruieren, den es so nie gab.

Bestand sichten

Sie bringen mit, was heute an Nachweisen vorliegt, wir sagen Ihnen im Gespräch, was sich übernehmen lässt und wo eine Lücke steht.

Pflege

Data Agenda verknüpft Tätigkeiten, Dienstleister und Fristen

Data Agenda hält die Einträge an einer Stelle und verknüpft sie miteinander. Eine Verarbeitungstätigkeit kennt die Systeme, in denen sie stattfindet, die eingesetzten Dienstleister, die dazugehörigen Maßnahmen und die Fristen. Wird ein Dienstleister ausgetauscht, zeigt das System, welche Tätigkeiten davon berührt sind, statt die Suche der Person zu überlassen, die zufällig noch weiß, wo dieser Name überall auftaucht.

Jeder Eintrag trägt seinen Stand, die zuständige Person und die Geschichte seiner Änderungen. Prüfdaten laufen als Wiedervorlage auf, damit die jährliche Durchsicht der Maßnahmen ein Termin ist und keine gute Absicht. Inhaltsdaten der betroffenen Personen liegen nicht im System; geführt werden Beschreibungen — Zwecke, Datenarten, Empfänger, Rollen, Fristen und Maßnahmen.

Bildplatz reserviert

Bildschirmfoto einer Verarbeitungstätigkeit mit Beispieldaten, kein Mandantenbestand. Vor der Veröffentlichung durch unseren Datenschutzbeauftragten zu prüfen.

Eine Verarbeitungstätigkeit mit den verknüpften Systemen, Dienstleistern und Fristen, dazu Stand, zuständige Person und Änderungshistorie.

Externe Datenschutzbeauftragte führen mehrere Häuser in derselben Anwendung, sauber voneinander getrennt. Struktur und Auswertungen bleiben gleich, die Bestände sehen sich gegenseitig nicht.

Rechenschaftspflichten

Was im Prüfungsfall vorgelegt werden kann

Was in der linken Spalte steht, tragen die Fachbereiche bei; rechts steht, was das System daraus erzeugt.

Verarbeitungsverzeichnis
Verzeichnis mit Stand, Zuständigkeit und Änderungshistorie
Technische und organisatorische Maßnahmen
Nachweis der Umsetzung mit Prüfdatum je Maßnahme
Auftragsverarbeitung
Übersicht der eingesetzten Verarbeiter samt Vertragsstand
Datenschutz-Folgenabschätzung
Dokumentierte Entscheidung mit Bewertung und Urheber
Betroffenenanfragen
Fristenübersicht mit Bearbeitungsprotokoll
Löschfristen je Datenart
Regelfristen als Grundlage für das Löschkonzept
Verantwortung

Wer über Zulässigkeit und Restrisiko entscheidet

Das System hält fest, was entschieden wurde. Die Entscheidung selbst trifft die verantwortliche Stelle: welche Verarbeitung zulässig ist, welche Rechtsgrundlage sie trägt, welches Restrisiko das Haus zu tragen bereit ist. Data Agenda macht diese Fragen sichtbar und hält die Antwort samt Datum und Urheber auffindbar; beantworten muss sie jemand, der im Haus dafür geradesteht.

Die Löschfristen aus dem Verzeichnis bleiben zunächst Papier. Ausführbar werden sie dort, wo die betroffenen Systeme stehen, und genau diesen Schritt übernimmt der Löschmanager.

Wo liegt Ihr Verarbeitungsverzeichnis gerade?

Schreiben Sie kurz, in welchen Dateien und Ordnern Ihre Nachweise heute stehen und wer sie pflegt. Wir zeigen Ihnen, was Data Agenda daraus macht und welcher Aufwand bei Ihnen bleibt.

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