Leistungen

Technik für Entscheidungen mit Konsequenzen

Beratung, Entwicklung und Betrieb liegen bei uns in einem Haus. Wer die Architektur entwirft, sieht später auch die Protokolle des laufenden Systems und muss erklären, warum es so entscheidet, wie es entscheidet.

Zuschnitt

Kaum ein Auftrag bleibt in einem Feld

Ein Kundenportal braucht Fachlogik, eine Fachanwendung braucht eine Anmeldung, die auch mit Tastatur und Screenreader funktioniert, und ein Modell, das im Alltag mitlaufen soll, braucht eine Maschine, auf der es rechnet.

Ein Auftrag beginnt bei uns fast immer mit einem Ablauf, der im Haus nicht mehr trägt: Freigaben laufen über E-Mail, Fristen stehen in einer Tabelle auf einem Laufwerk, und hinterher kann niemand mehr sagen, wer wann was entschieden hat. Ob daraus eine Anwendung wird, ein Portal, ein Modell oder zunächst ein aufgeräumter Betrieb, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Die Liste unten hilft deshalb beim Suchen und beschreibt nicht, was am Ende gebaut wird.

Vor der Architektur

Schutzbedarf, Löschfristen und Entscheidungsgrenze

Bevor wir über Datenbanken, Modelle oder Hosting sprechen, klären wir, welche Daten überhaupt in ein System gehören: wer sie sehen darf, wie lange sie aufbewahrt werden müssen und wann sie zu verschwinden haben.

Diese Reihenfolge wirkt am Anfang umständlich und spart später Arbeit. Eine Architektur, die eine Löschfrist erst nachträglich abbilden soll, wird entweder umgebaut oder dauerhaft mit Ausnahmen bewirtschaftet, und jede dieser Ausnahmen muss ein Mensch im Kopf behalten. Wir arbeiten selbst nach ISO/IEC 27001; im Projekt merken Sie das vor allem daran, dass wir früh die Fragen stellen, die Ihre Revision ein Jahr später ebenfalls stellt.

Genauso früh wird die Entscheidungsgrenze aufgeschrieben. Ein System darf sortieren, vorschlagen, warnen und vorbereiten; ob es auch auslösen darf, beantwortet jemand mit Namen und Unterschrift, und zwar bevor jemand die Regel programmiert. Welche Pflichten für Ihr Haus dazukommen und bis wann sie gelten, steht im BereichCompliance.

Bevor jemand ein Angebot schreibt

Eine halbe Stunde reicht, um zu klären, ob Ihre Aufgabe eine Eigenentwicklung braucht oder ein fertiges Produkt sie günstiger löst.

Lieferumfang

Was am Ende Ihrer IT gehört

Aufnahme des Ablaufs
Beschreibung des heutigen Stands mit den Stellen, an denen er klemmt
Schutzbedarf und Löschfristen
Festlegung, welche Daten das System sieht und wann sie verschwinden
Entscheidungsgrenze
Schriftliche Regel, was das System meldet und wer auslöst
Umsetzung
Lauffähiges System mit Quellcode und Betriebsdokumentation in Ihrem Besitz
Betrieb
Zugänge, Sicherungsplan und benannte Ansprechpartner für den Störfall
Rechenzentrum

Der Betrieb läuft in München oder auf Ihrer Hardware

Unsere Anwendungen und Modelle laufen im eigenen Rechenzentrum oder auf Hardware, die bei Ihnen im Haus steht. Für Sprachmodelle halten wir dortGPU-Kapazität vor, sodass eine Anfrage weder das Haus noch die Rechtsordnung verlässt und die Frage nach dem Drittstaatentransfer im Datenschutzgespräch gar nicht erst aufkommt.

Wer den Betrieb führt, ist dabei keine Entscheidung für immer. Manche Häuser holen ihn nach zwei Jahren in die eigene IT, andere geben ihn ab, sobald eine Stelle länger unbesetzt bleibt. Damit beides möglich bleibt, halten wir die Unterlagen auf einem Stand, mit dem auch ein fremdes Team arbeiten kann, und verzichten auf Bausteine, die nur bei uns laufen.

Womit fangen wir an?

Nennen Sie uns den Ablauf, der Ihnen im Moment die meiste Zeit kostet. Wir sagen Ihnen, ob dafür Software, ein Modell oder erst einmal Ordnung nötig ist.

L&I IT-solutions · Werderstr. 4 · 69469 Weinheim