Lokale KI

Das Modell bleibt im Haus

On-Premise auf Ihrer Hardware oder im eigenen Rechenzentrum in München: Eingabe, Modell und Ergebnis bleiben in Ihrem Zugriff, und niemand fragt außerhalb nach.

Datenhoheit

Der Inhalt der Eingaben und ihr Verbleib

Der Unterschied zwischen lokaler und entfernter Verarbeitung zeigt sich nicht am Ergebnis, sondern an der Frage, wer die Frage mitliest.

In der Eingabe stehen Vertragsentwürfe vor der Unterschrift, Personalvorgänge mit Namen, Schadenmeldungen mit Diagnosen. Wer ein Modell über eine Schnittstelle im Ausland anspricht, gibt all das aus der Hand. Selbst wenn der Anbieter zusichert, nichts davon zum Training zu verwenden, bleibt die Verarbeitung ein Vorgang, den jemand in Ihrem Haus verantworten muss.

Dazu kommt die Frage, was nach der Antwort mit der Eingabe geschieht: Bleibt sie im Verlauf stehen, wird sie zwischengespeichert? Bei einem Dienst, den Sie nur über eine Schnittstelle kennen, lässt sich das nicht prüfen. Läuft das Modell dagegen in Ihrem Zugriff, ist die Antwort eine Konfiguration, die jemand nachsehen kann.

Betriebsarten

Wo die Rechenlast liegt

Welcher Weg passt, entscheidet der Schutzbedarf der Daten. Ein Wechsel bleibt später möglich, ohne die Anwendung neu zu bauen.

Auf Ihrer Hardware

Das Modell läuft in Ihrem Serverraum, hinter Ihrer Firewall, unter Ihrer Rechteverwaltung. Diese Betriebsart wählen Häuser, deren Schutzbedarf eine Weitergabe ausschließt oder die eine vorhandene GPU-Ausstattung nutzen wollen. Sie verlangt Beschaffung, Wartungsfenster und jemanden, der die Maschine im Blick behält.

In unserem Rechenzentrum

Wir stellen die GPU-Kapazität in München und betreiben das Modell für Sie, samt Überwachung, Aktualisierung und Wiederanlauf. Ohne eigene Kapazität ist das der schnellere Weg, weil keine Beschaffung dazwischenliegt; wie diese Kapazität aussieht, steht unterKI-Hosting mit GPU.

Getrennt nach Datenklasse

Oft ist nur ein Teil der Bestände wirklich kritisch. Dann bleibt dieser Teil im eigenen Serverraum, während unkritische Last im Rechenzentrum läuft. Die Trennlinie ziehen wir entlang Ihres Schutzbedarfskonzepts und schreiben sie in die Anwendung.

Schutzbedarf zuerst, Hardware danach

Wir gehen Ihre Datenklassen durch und sagen Ihnen, welche Betriebsart daraus folgt.

Aufbau und Betrieb

Was am Ende auf Ihren Maschinen läuft

Messung an Ihren eigenen Unterlagen
Modellgröße, Antwortzeit und Trefferquote im Vergleich
Kapazitätsempfehlung
Eine Beschaffungsliste oder ein Platz auf unseren Maschinen in München
Einrichtung mit offenen Gewichten
Ein Modellstand, den Sie selbst vorhalten und einfrieren können
Trennung nach Datenklasse
Eine Zuordnung je Bestand, in der Anwendung erzwungen
Betriebsanleitung
Aktualisierung, Überwachung, Sicherung und Wiederanlauf, schriftlich
Modellauswahl

Offene Gewichte und die passende Größe

Wir setzen Modelle mit offenen Gewichten ein, die Sie selbst vorhalten können. Damit bleibt ein Wechsel eine technische Aufgabe und keine Vertragsfrage. Sie können einen Stand einfrieren, solange eine Prüfung läuft, und ihn zwei Jahre später erneut starten.

Vor der Beschaffung messen wir an Ihren eigenen Unterlagen, welche Modellgröße die Aufgabe löst und welche Antwortzeit dabei herauskommt. Häufig genügt ein kleineres Modell mit sauber aufbereitetem Kontext. Wo ein größeres nötig ist, sagen wir das mit der Hardwareanforderung, bevor jemand ein Budget freigibt.

Der laufende Betrieb ist danach gewöhnliche Serverarbeit, die Ihre eigene IT übernehmen kann, sobald die Betriebsanleitung vorliegt. Was aus dem lokalen Betrieb an Datenschutzpflichten folgt, steht unter DSGVO-konforme KI.

Reden wir über Ihren Schutzbedarf

Welche Daten sollen in das Modell, welche auf keinen Fall? Aus dieser Antwort ergibt sich die Betriebsart, nicht umgekehrt.

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