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Auswertung von Drohnenbildern für die Einsatzleitung

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben haben Fluggerät und Wärmebildkamera längst im Einsatz. Was zwischen Livebild und Entscheidung fehlt, ist die Auswertung: aus dem Bild eine Zahl, aus der Zahl ein Hinweis.

Beschaffung

Warum ein Livestream keine Auswertung ersetzt

Fluggerät, Wärmebildkamera, Ausbildung und eine Übertragung in die Einsatzleitung sind heute ausgereift und im Zweifel schnell verfügbar. Die Lücke beginnt dahinter.

Ein Livestream bindet eine Person. Sie muss das Bild ansehen, deuten und im Blick behalten, während der Funk läuft und drei weitere Meldungen eingehen. Über mehrere Stunden ist das keine tragfähige Rolle, und sobald eine Fläche mehrere kritische Punkte hat, ist es schlicht nicht mehr leistbar.

Hinzu kommt, dass ein Bild flüchtig ist: Was um kurz nach acht auf dem Monitor zu sehen war, lässt sich zwei Stunden später nicht mehr belegen. In der Nachbereitung eines Einsatzes zählt aber genau das.

Bildplatz reserviert

Einsatzfoto der Drohne, aufgenommen bei einem Flug der Feuerwehr Weinheim. Freigabe von Feuerwehr und Stadt fehlt noch.

Fluggerät mit Wärmebildkamera im Einsatz über der Fläche.
Auswertung

Je Flugdurchgang eine Zahl für jeden Bereich

Für jeden Bereich, den die Einsatzleitung vorher abgegrenzt hat, entsteht je Durchgang eine Zahl: wie viele Personen sich dort aufhalten und wie dicht sie stehen.

Solange sich diese Werte im vereinbarten Rahmen bewegen, meldet sich das System nicht. Überschreitet ein Bereich seinen Schwellwert, geht ein Hinweis mit Bereich und Zeitpunkt an die festgelegten Empfänger. Damit lässt sich früher disponieren: eine Zufahrt für den Rettungsdienst freihalten, eine Einheit verlegen, einen Zugang schließen, bevor er von beiden Seiten belegt ist.

Die Bereichsgrenzen legen wir gemeinsam mit der Einsatzleitung fest, den Schwellwert setzt sie selbst; nachgezogen wird er im laufenden Einsatz nicht, weil ein verschobener Maßstab die Vergleichbarkeit über den Abend zerstört. Damit bleibt in der Lage eine Entscheidung bei Menschen, und das ist die wichtigste: welche Maßnahme auf einen Hinweis folgt. Wie wir diese Aufteilung vorab festhalten, steht unterHuman-in-the-Loop.

Eine Lage aus Ihrem Bereich durchspielen

Wir nehmen eine Fläche, die Sie kennen, und legen Zonen, Schwellwerte und Meldeweg probeweise fest.

Einsatzunterstützung

Was die Einsatzleitung danach in der Hand hat

Bereichsgrenzen auf der Einsatzfläche
Kartenausschnitt mit benannten Zonen, abgestimmt mit der Einsatzleitung
Schwellwert je Bereich
Eintrag im Einsatzkonzept, gesetzt von der Einsatzleitung
Auswertung je Flugdurchgang
Personenzahl und Dichte pro Zone mit Zeitstempel
Meldeweg
Hinweis mit Bereich und Uhrzeit an die benannten Empfänger
Betrieb der Modelle
Installation auf Behördenhardware oder Zugang zum Rechenzentrum München
Nachbereitung des Einsatzes
Verlaufsdaten der Fläche als Datei für den Einsatzbericht
Zweckbindung

Keine Gesichtserkennung, kein Abgleich mit Personendaten

Personen werden auf den Aufnahmen unkenntlich gemacht, noch bevor die Auswertung startet. Sie beantwortet, wie viele Menschen sich in einem Bereich befinden; wer sie sind, lässt sich aus den verarbeiteten Daten nicht mehr bestimmen. Gesichtserkennung und ein Abgleich mit Personendaten gehören nicht zum System.

Die Modelle laufen auf Hardware der Behörde oder in unseremRechenzentrum in München, ohne Anfrage an einen externen Anbieter. Ob eine konkrete Verarbeitung zulässig ist, prüfen die Behörde und ihre Aufsicht; wir liefern dafür die technische Beschreibung.

Klären Sie den Meldeweg vor der nächsten Lage

Wir gehen eine typische Einsatzlage mit Ihnen durch und klären Bereiche, Schwellwerte und Meldeweg. Ein erstes Gespräch dauert eine halbe Stunde.

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