Hosting, Colocation und Betrieb im eigenen Rechenzentrum
Das Rechenzentrum in München betreiben wir selbst. Wer wissen muss, wo seine Daten liegen, bekommt darauf eine Antwort, die eine Revision anerkennt.
Wem das Rechenzentrum gehört
Hinter uns steht kein weiterer Anbieter, an den wir Daten weiterreichen, und ein Transfer in Drittstaaten findet in diesem Aufbau nicht statt.
Für die meisten Häuser ist das eine Formfrage, bis die Revision danach fragt. Dann zählt, ob jemand den Ort der Verarbeitung benennen kann, ohne vorher bei einem Vorlieferanten nachzusehen. Wir können das, weil Fläche, Hardware und Betriebsmannschaft zu uns gehören und der Betrieb unter einem Managementsystem nach ISO/IEC 27001:2022 läuft, mit Zutrittsregelung, Rechtevergabe, Protokollierung und einem Änderungsverfahren, das auch dann gilt, wenn es eilig ist.
Standort, Betriebsarten und Nachweise sind auf der Regionsseite zumRechenzentrum in München zusammengeführt.
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Redaktionelle Darstellung eines Kaltgangs, wie er den Betrieb im eigenen Rechenzentrum räumlich gliedert.KI-generiertes Bild · OpenAI ImageGen
Wir stellen die Hardware, den Raum oder nur den Betrieb
Im häufigsten Fall stellen wir alles: Server, Speicher, Netz und die Anwendungen darauf. Wartung, Aktualisierung und Überwachung liegen dann bei uns, und zuständig bleiben wir auch in den Fällen, in denen zunächst niemand weiß, woran es liegt.
Wer seine Geräte behalten muss, stellt sie zu uns und nutzt Strom, Kühlung, Netzanbindung und Zutrittsregelung. Dazwischen liegt der Fall, dass die Anwendung Ihre bleibt und wir Betriebssystem, Sicherung und Überwachung führen. Welche Aufteilung es wird, entscheidet vor allem die Frage, wer für die Sicherheitsupdates geradesteht.
Was nach der Übernahme in Ihren Unterlagen liegt
Aufnahme des Bestands
Verzeichnis der Systeme, Zugänge und Abhängigkeiten
Betriebsübernahme
Betriebshandbuch mit Zuständigkeiten und Erreichbarkeiten
Sicherung nach Plan
Protokoll je Lauf
Rücksicherungsprobe
Nachweis mit gemessener Wiederanlaufdauer
Löschklassen nach DIN 66398
Löschkonzept und Ausführungsprotokoll
Geprobte Rücksicherung und protokollierte Löschung
Sicherungen laufen nach einem Plan, der zur Sache passt; wichtiger als der Plan ist die Probe. Wir holen in festen Abständen einzelne Stände zurück und messen, wie lange der Wiederanlauf dauert.
Die andere Hälfte sind die Fristen. Wer zehn Jahre aufbewahren muss, muss danach auch löschen können, in der Sicherung ebenso wie im laufenden System; wie die Löschklassen nach DIN 66398 aufgebaut sind, steht im Löschkonzept. Ein deutscher Standort macht eine Verarbeitung allerdings nicht zulässig. Rechtsgrundlage, Zweckbindung und Betroffenenrechte bleiben Ihre Aufgabe; wir richten den Betrieb so ein, dass die Nachweise vorliegen, wenn jemand danach fragt.
Häufige Fragen
Kurze Antworten auf die Fragen, die vor einem ersten Gespräch meist geklärt werden.
Welche Betriebsarten bietet das Rechenzentrum?
Möglich sind Managed Server, Colocation und der Betrieb einzelner Anwendungen oder Systeme. Zuständigkeiten für Hardware, Betriebssystem, Sicherung und Anwendung werden ausdrücklich getrennt.
Wie wird eine Datensicherung geprüft?
Neben dem Sicherungslauf wird eine Rücksicherung erprobt. Dabei werden Wiederanlauf und benötigte Zeit dokumentiert.
Systeme verlagern
Nennen Sie uns Ihre Systeme, Datenmengen und Aufbewahrungsfristen. Wir sagen Ihnen, was sinnvoll zu uns umzieht und was besser bleibt, wo es heute steht.