KI-generiertes Bild

Lagebilder für Veranstaltungen und Einsatzkräfte

Drohne und Wärmebild liefern eine Aufnahme. Für eine Entscheidung braucht die Einsatzleitung eine Aussage: welcher Bereich wird dichter, welcher Weg bleibt frei und seit wann verändert sich die Lage? Wir entwickeln die Auswertung und den dokumentierten Meldeweg dahinter.

Aus einem Livebild wird eine Zahl je Bereich

Ein zusätzlicher Bildschirm hilft nur, wenn jemand während Funk und Einsatzführung dauerhaft hinsieht.

Vor einer Veranstaltung wird die Fläche gemeinsam in sinnvolle Bereiche geteilt: Bühne, Zugang, Engpass, Rettungsweg und freie Ausweichfläche. Für jeden Bereich steht fest, welche Dichte beobachtet wird und ab welchem Wert ein Hinweis an die Einsatzleitung geht. Nach jedem Durchgang entsteht ein vergleichbarer Stand mit Uhrzeit, nicht nur ein Bild, das im nächsten Moment durch ein neues ersetzt wird.

Das System meldet keine abstrakte Prozentzahl, sondern Bereich, Zeitpunkt und Veränderung. Die verantwortliche Stelle verbindet diese Information mit Wetter, Programm, Sichtmeldungen und Einsatzlage. Eine Durchsage, Sperrung oder Umleitung bleibt ihre Entscheidung.

Anonymisierung beginnt vor der Auswertung

Ziel ist die räumliche Dichte, nicht die Identität eines Besuchers. Gesichtserkennung, Wiedererkennen über mehrere Aufnahmen und der Abgleich mit Personendaten sind nicht Bestandteil des Verfahrens. Je nach Bildquelle werden identifizierende Details vor der eigentlichen Auswertung entfernt; Aufbewahrung und Löschung werden für Rohbild, Zwischenergebnis und Lageprotokoll getrennt festgelegt.

Rechtsgrundlage, Beteiligung der Aufsicht und Einsatzauftrag liegen bei der verantwortlichen Stelle. Wir liefern die technische Verarbeitungsbeschreibung und setzen die freigegebenen Grenzen im System durch. Die Details zur Methodik stehen unter Crowd Management.

Was vor, während und nach der Lage greifbar ist

Bereiche und Schwellwerte
Flächenplan mit fachlich vereinbartem Grenzwert je Zone
Anonymisierte Verarbeitung
Technische Kette ohne Gesichtserkennung oder personenbezogenen Abgleich
Lagebild je Durchgang
Zeit, Bereich, Dichte und Hinweis in einer für die Einsatzleitung lesbaren Form
Melde- und Entscheidungsweg
Vorab festgelegte Empfänger und eine klare Grenze zwischen Hinweis und Maßnahme

Erprobt mit Stadt und Feuerwehr Weinheim

Für die Weinheimer Kerwe entstand eine einsatzfähige Software auf Basis der Daten von 2025 und in enger Arbeitsteilung mit Stadt, Feuerwehr und fachlichen Partnern. Die Feuerwehr flog, L&I wertete aus und die Entscheidung blieb bei der Einsatzleitung. Das reale Dashboard und die Projektbeteiligten sind in derFallstudie zur Kerwe Weinheim dokumentiert.

Übertragbar ist nicht einfach die Oberfläche, sondern die Vorbereitung: Bereichsplan, Schwellwerte, Übertragung, Empfänger, Ausfallweg und Datenschutz werden für jede Lage neu festgelegt. Für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beschreibt die Seite zur BOS-Softwaredie technische Zusammenarbeit genauer.

Ein Hinweis ist noch keine Anordnung

Wir bauen die Auswertung so, dass die Einsatzleitung schneller entscheiden kann – nicht so, dass Software ihre Rolle übernimmt.

Häufige Fragen

Kurze Antworten auf die Fragen, die vor einem ersten Gespräch meist geklärt werden.

Welche Leistungen bietet L&I für Veranstaltungen und BOS?

Wir entwickeln die Auswertung hinter Drohnen- und Wärmebildern, räumliche Lagebilder, Meldewege und die Dokumentation der Verarbeitung.

Kann das Verfahren vor der Veranstaltung erprobt werden?

Ja. Bereiche, Schwellwerte, Übertragung und Meldung werden in einer vorbereiteten Lage mit den verantwortlichen Rollen getestet.

Die nächste Lage vorab durchspielen

Wir gehen Fläche, vorhandene Sensorik, Flugtakt, Schwellwerte und Empfänger mit den verantwortlichen Rollen durch.

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